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Waldrand als Mittler zwischen Kultur- und Naturlandschaft
 
 

Bewertung und Aufwertung von Waldrändern

Waldrand als Mittler zwischen Kultur- und Naturlandschaft
Waldränder sind von großer Bedeutung für die Landschafts­ästhetik und die Artenvielfalt. Im Auftrag der Gemeinde Klaus wurden 7 km Waldränder ökologisch bewertet. Südexponierte, strukturreiche Waldränder mit einer vielfältigen Gehölzflora sind besonders wertvoll. Waldrandbuchten, Krautsäume und Strauchgürtel sowie angrenzende Extensivnutzungen tragen ebenfalls zur ökologischen Bedeutung bei.
Viele moderne Kulturlandschaften bieten keinen Platz für die Entwicklung strukturreicher Waldränder. Denn Waldränder sind eigentlich dynamische Lebensräume, die ihre Artenvielfalt einer extensiven Holznutzung oder Beweidung verdanken. Diese Eingriffe verhindern, dass sich ein geschlossener Hochwald ohne Übergang zur intensiv genutzten Kulturlandschaft ent­wickelt. Daher sind Waldränder ideale Mittler zwischen dem natürlichen Lebensraum Wald und der vom Menschen gestalteten Kulturlandschaft.
 
UMG Umweltbüro Grabher (2002): Ökologische Bewertung der Waldränder in Klaus. - Im Auftrag der Gemeinde Klaus.
 
 
Waldränder sind landschaftsprägende Lebensräume in der Kulturlandschaft Sträucher und jungwüchsige Bäume kennzeichnen wertvolle Waldränder Die Strukturvielfalt ist ein Qualitätskriterium für artenreiche Lebensräume Dynamik erhält die ökologische Bedeutung der Waldränder auf Dauer
Die Pimpernuss ist im Randbereich der wärmebegünstigten Traubeneichen-Mischwälder von Klaus weit verbreitet Extensiv genutzte Lebensräume wie Magerwiesen oder Obstgärten werten den Waldrand auf Sonnenexponierte Strauchsäume und blumenreiche Krautsäume dienen vielen Schmetterlingen zur Nahrungssuch.